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#stadtgewaechs: Wie wir im Alltag nachhaltig leben können

veröffentlicht am 6. Juli 2021 | Kategorie: Nachhaltigkeit

Klimaschutz fängt bei uns an. Denn, wie sagt man so schön? Viele Tropfen ergeben einen Ozean. Mit unseren tagtäglichen Entscheidungen nehmen wir nicht nur Einfluss auf unsere Umwelt vor Ort, sondern dank globaler Wirtschaftskreisläufe auch auf Natur und Klima in fernen Ländern.

 

Vom umweltfreundlichen Putzmittel bis zur grünen Geldanlage: nachhaltig ist einfach

 

Ob Zuhause, in der Arbeit oder unterwegs: Wir haben für Sie einige Tipps für ein umweltbewussteres Leben gesammelt, die sich kurz- bis langfristig umsetzen lassen.

 

7 Tipps für ein nachhaltigeres Leben im Alltag

 

Sollte eigentlich Standard sein: Mülltrennung daheim

1) Müll trennen.
Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, oder? Nur dann kann so viel Müll wie möglich dank Recycling wieder im Wertstoffkreislauf landen. In Bayern beträgt die Verwertungsquote von Abfällen mittlerweile knappe 70%. Das heißt, gut zwei Drittel aller Abfälle müssen nicht aufwendig in Deponien gelagert werden. Das lohnt sich!

 

Wiederverwendbare Behältnisse sparen Verpackungsmüll

2) Mehrweg statt Einweg.
Durchschnittlich knapp 230 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf sind in Deutschland 2018 angefallen. Eine umwerfende Zahl, die in der Pandemie noch einmal gestiegen ist. Auch wenn Deutschland eine hohe Verwertungsquote aufweist, steigen so die nicht verwertbaren Mengen immer weiter. Deshalb lautet das Motto: Bring your own. Einkaufstasche, Kaffeebecher oder Lunchbox sparen Plastikmüll. Nachfüllpacks und plastikfreie Verpackungen aus Glas oder Papier sind ebenfalls die bessere Alternative, wenn ein eigenes Gefäß nicht möglich ist. Klassisches Beispiel: der Joghurt im Glas versus Joghurt im Becher.

 

Kosten nicht die Welt: Bioprodukte

3) Bio kaufen.

Geht inzwischen schon für kleines Geld. Ob Schokoriegel, Nudeln oder Waschpulver – hier landet kein Gift in Wasser, Boden und Luft, denn Kunstdünger, Herbizide, Insektizide und Fungizide sind in der zertifiziert ökologischen Landwirtschaft verboten. Auch die Anwendung von Antibiotika in der Tierhaltung ist je nach Verband auf ein absolutes Minimum eingeschränkt. Die verschiedenen Siegel unterscheiden sich darüber hinaus in ihrer Philosophie und in der Strenge ihrer Richtlinien, so ist beispielsweise Naturland strenger als das EU-Biosiegel und Demeter und Bioland wiederum strenger als Naturland. Das Gute ist: ob für absolute Bio-Neulinge oder langjährig Überzeugte – für jede und jeden ist heute eine große Auswahl im Angebot.

 

Energie aus Sonne, Wind und Wasserkraft

4) Ökostrom.

Kostet uns nicht die Welt: Ökostrom. Die Wasserstadt Augsburg hat ihn – logisch, aus Wasserkraft. Im Tarifrechner der Stadtwerke lässt sich schnell durchrechnen, welcher Tarif anhand des individuellen Bedarfs der Beste ist. Andere Formen der Stromgewinnung aus regenerativen Energien wären Solarenergie aus Photovoltaikanlagen und Windenergie. Umstritten ist Energie aus Biomassekraftwerken, für die meist Rohstoffe auf konventionelle Art angebaut werden. Hier lohnt es sich, näher hinzusehen, welchen Energiemix ein Betreiber im Portfolio hat.

 

So fühlt sich Freiheit an: mobil dank Fahrrad & Co.

5) Das Auto stehen lassen.
Mal ganz ehrlich: gerade in der Stadt ist man schneller, flexibler und entspannter ohne. Besonders mit dem Fahrrad oder zu Fuß tut man der eigenen Gesundheit einen Gefallen. Für weitere Strecken bieten sich E-Bikes oder der öffentliche Nahverkehr an. Wer sich hier einen dichteren Takt wünscht, sollte wissen: im ÖPNV bestimmt die Nachfrage das Angebot. Soll heißen: je mehr wir ihn nutzen, desto höher ist der Anreiz für die Stadtwerke, das Angebot auszubauen. Und wo ein Auto unabkömmlich ist, empfehlen wir:

 

Läuft: E-Mobilität gehört die Zukunft

6) E-Mobilität.

E-Fahrzeuge fahren emissionsfrei und leise. Und: ihnen gehört die Zukunft. Namhafte Hersteller wie Audi und Volvo wollen bereits in naher Zukunft keine Verbrennungsmotoren mehr herstellen. Und dank anstehender Strom-Infrastruktur-Investments der Bundesregierung ist auch die benötigte Energie in absehbarer Zeit klimaneutral. Wer jetzt ein neues Auto braucht, sollte also weise entscheiden und in Zukunft investieren – bis 2025 gibt es sogar eine Kaufprämie vom Staat in Höhe von 9000€ obendrauf.

 

In nachhaltiges Wachstum investieren mit grünen Geldanlagen

7) Besser Geld anlegen.

In Zeiten ungewisser Renten und ausfallender Zinserträge wird eines immer attraktiver: Geldanlagen in Aktien und Fonds. Geld ist in gewisser Hinsicht Motor der Welt – warum dann nicht gleich: Motor einer nachhaltigeren Welt?

Nachhaltige Geldanlagen boomen und bringen langfristig sichere Renditen. Das Angebot fächert sich in Fonds, die nach ESG-Kriterien im Ausschlussverfahren problematische Branchen und Bezüge zum Beispiel zu Kinderarbeit oder Rüstung ausschließen, bis hin zu Anlagen in Unternehmen, die sich ausdrücklich den Zielen der UN für nachhaltige Entwicklung verschrieben haben. Letztere finden sich in sogenannten Impact-Fonds. Je nach persönlicher Überzeugung ist für jede und jeden das richtige dabei. Jetzt informieren!

 

Nachhaltiger leben ist einfach! Und es gibt noch viel mehr Ansätze als die hier vorgestellten, ob DIY-Trend, Repair-Café oder regionale Öko-Kiste. Wir empfehlen, mit einem Thema klein anzufangen und sich einfach auf den Weg zu machen. Weil’s um unsere Zukunft geht.

 

Dieser Artikel ist Teil unserer Kampagne für mehr Nachhaltigkeit in der Region. Alle Infos zu unseren Maßnahmen, zu Kampagne, Events und Gewinnspielen finden sich unter #stadtgewaechs.