Transformation braucht mehr als Kapital
Wie GREIF Mietwäsche neue Wege in der Logistik geht und warum nachhaltige Investitionen einen Finanzierungspartner brauchen, der Unternehmen und ihre Ziele versteht.
Transformation beginnt selten mit dem einen großen Projekt. Oft sind es konkrete Schritte, mit denen Unternehmen neue Technologien im Betrieb erproben und Erfahrungen für weitere Entscheidungen sammeln. GREIF Mietwäsche geht einen solchen Schritt mit dem ersten Wasserstoff-Lkw. Das Augsburger Familienunternehmen testet damit eine weitere alternative Antriebstechnologie im täglichen Logistikbetrieb – als Teil seiner langfristigen Nachhaltigkeitsstrategie.
Neben dem Ausbau seiner E-Lkw-Flotte setzt GREIF bewusst auf Technologieoffenheit. Für das Wasserstoffprojekt wurde ein Standard-Lkw aufwendig umgebaut. Das Fahrzeug fährt mit 100 Prozent grünem Wasserstoff, hat eine Reichweite von rund 450 bis 500 Kilometern und lässt sich innerhalb von etwa 10 bis 15 Minuten betanken. Künftig wird es Kunden im Raum Augsburg mit frischer Wäsche beliefern.
Was technisch bemerkenswert ist, steht zugleich für eine Entwicklung, die immer mehr mittelständische Unternehmen beschäftigt: Wie lässt sich das eigene Geschäftsmodell weiterentwickeln, ohne Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit gegeneinander auszuspielen?
Nachhaltigkeit wird zur unternehmerischen Frage
Für Michael Kramer, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Augsburg und Leiter des Center.Unternehmenskunden, gehört Nachhaltigkeit deshalb längst zur wirtschaftlichen Betrachtung eines Unternehmens.
„Nachhaltigkeit ist Risiko- und Chancenmanagement“, sagt Kramer. Klassische Kennzahlen wie Eigenkapital, Umsatz und Ertrag bleiben die Grundlage einer Finanzierung. Gleichzeitig gewinnen Faktoren an Bedeutung, die die langfristige Stabilität eines Geschäftsmodells beeinflussen – etwa Ressourcenverbrauch, Klimarisiken oder notwendige Investitionen in neue Technologien.
Für die Stadtsparkasse Augsburg heißt das: frühzeitig mit Unternehmen darüber zu sprechen, wo sie heute stehen, wohin sie sich entwickeln wollen und welche Investitionen dafür notwendig sind. Dabei geht es nicht darum, Unternehmen in „nachhaltig“ oder „nicht nachhaltig“ einzuteilen. Entscheidend ist vielmehr die Perspektive: Wo liegen Risiken? Welche Chancen entstehen durch neue Technologien oder veränderte Geschäftsmodelle? Und welche Investitionen braucht es, um diese Chancen nutzen zu können?
Transformation beginnt mit konkreten Schritten
GREIF ist seit mehr als 100 Jahren am Markt und beschäftigt deutschlandweit fast 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nachhaltigkeit ist für das Familienunternehmen kein einzelnes Projekt, sondern Teil seiner Unternehmensentwicklung. Wasserstoff ergänzt dabei den bereits laufenden Ausbau der E-Lkw-Flotte.
Mit dem ersten H2-Lkw sammelt GREIF nun bewusst Erfahrungen mit der Technologie. Bewährt sich das Konzept, könnten weitere Fahrzeuge folgen.
Der Impuls für diesen Schritt kam vom Unternehmen selbst. Genau hier beginnt aus Sicht der Stadtsparkasse gute Beratung: zuhören, das Vorhaben verstehen und gemeinsam prüfen, wie sich eine Idee wirtschaftlich umsetzen lässt.
Beim Wasserstoff-Lkw ging es deshalb zunächst um sehr konkrete Fragen: Wie lange soll das Fahrzeug genutzt werden? Wie sieht sein Einsatzprofil aus? Welche Anforderungen ergeben sich daraus für die Finanzierung?
GREIF und die Stadtsparkasse Augsburg arbeiten bereits seit Jahrzehnten zusammen. Geschäftsmodell, Strukturen und strategische Ausrichtung des Unternehmens sind bekannt. Das schafft eine Basis, auf der sich auch neue Vorhaben schnell einordnen und offen diskutieren lassen.
Auf Grundlage der Angaben von GREIF entwickelte die Stadtsparkasse gemeinsam mit der Deutschen Leasing ein flexibles Leasing- und Finanzierungsmodell, das auf Nutzungsdauer und Einsatzprofil des Fahrzeugs zugeschnitten wurde. Aus der unternehmerischen Idee entstand so eine Finanzierung, die zum konkreten Vorhaben passt.
MARTIN GREIF, GESCHÄFTSFÜHRER GREIF MIETWÄSCHE
„Neue Technologien brauchen auch neue Lösungsansätze bei der Finanzierung. Mit der Stadtsparkasse haben wir einen Partner an unserer Seite, der die Besonderheiten der Investition versteht und gemeinsam mit uns eine tragfähige Lösung entwickelt hat.“
Nicht beim Produkt anfangen
Gerade Transformationsvorhaben zeigen, warum gute Finanzierung nicht mit der Auswahl eines Kredit- oder Leasingprodukts beginnt.
Förderdarlehen, Transformationsfinanzierungen oder spezialisierte Finanzierungslösungen können wichtige Instrumente sein. Welche davon sinnvoll sind, entscheidet sich aber erst mit Blick auf das Unternehmen, seine Ziele und das konkrete Vorhaben.
Für Kramer steht deshalb die langfristige Tragfähigkeit im Mittelpunkt. Ein Geschäftsmodell muss nicht heute bereits jede zukünftige Anforderung erfüllen. Entscheidend ist, Veränderungen frühzeitig einzuordnen und daraus konkrete nächste Schritte abzuleiten.
Zur langfristigen Begleitung gehört für die Stadtsparkasse deshalb auch, Themen frühzeitig anzusprechen – etwa neue Fördermöglichkeiten, geeignete Finanzierungsmodelle oder Veränderungen, die sich auf das Geschäftsmodell auswirken können. Finanzierung wird damit nicht erst relevant, wenn eine Investitionsentscheidung bereits gefallen ist. Sie kann Teil der unternehmerischen Planung sein.
Denn Transformation sieht in jedem Unternehmen anders aus: Für einen Produktionsbetrieb kann sie eine energieeffizientere Maschine bedeuten, für einen Immobilienbestand eine energetische Sanierung, für einen Logistiker einen neuen Antrieb oder die Weiterentwicklung des gesamten Geschäftsmodells.
Gemeinsam die Region weiterentwickeln
Gerade darin sieht die Stadtsparkasse Augsburg ihre Rolle für die regionale Wirtschaft: Unternehmen nicht nur bei einer einzelnen Finanzierung zu unterstützen, sondern sie über unterschiedliche Entwicklungsschritte hinweg zu begleiten – von ersten konkreten Vorhaben bis zu größeren Investitionen.
WOLFGANG TINZMANN, VORSTANDSMITGLIED DER STADTSPARKASSE AUGSBURG
„Wir verstehen uns als langfristiger Partner der regionalen Wirtschaft. Wir kennen unsere Kunden, verstehen ihre Ziele und entwickeln gemeinsam Lösungen, die zu ihren Vorhaben und ihrer Entwicklung passen.“
Das Beispiel GREIF zeigt, wie dieser Anspruch in der Praxis aussehen kann: Am Anfang steht eine unternehmerische Idee. Daraus entstehen konkrete Anforderungen und im gemeinsamen Austausch eine Finanzierung, die zum Vorhaben passt.
Sie planen selbst eine größere Investition oder beschäftigen sich mit der Weiterentwicklung Ihres Unternehmens?
Sprechen Sie frühzeitig mit uns über Ihr Vorhaben. Gemeinsam betrachten wir, welche Finanzierungsmöglichkeiten zu Ihren Zielen und Rahmenbedingungen passen.
Foto: GREIF Mietwäsche

