Planspiel Börse: Interview mit der Halbzeit-Siegerin „MäuseschlauBärenstark“

Auch in diesem Jahr nehmen Augsburger Studenten wieder am Planspiel Börse teil – unterstützt von der Stadtsparkasse Augsburg. Das virtuelle Startkapital beträgt hier 100.000 Euro. Die Sparkasse stellt auch hier für den/die Gewinner attraktive Geld- und Sachpreise zur Verfügung.

Planspiel Börse Halbzeit Studenten

Wir haben der aktuell bestplatzierten Studentin Frau Wagner ein paar Fragen gestellt, um mehr über sie und ihren Erfolg zu erfahren.

Unter dem Pseudonym „MäuseschlauBärenstark“ liegen Sie zur Halbzeit in Führung – Glückwunsch zum bisherigen Erfolg! Gerade im Studium ist es wichtig, einen wertvollen Einblick in das Geschehen der Wirtschaft und der Börse zu bekommen.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher beim Planspiel gemacht, welche Informationen gewonnen?
Durch die Teilnahme am Börsenspiel konnte ich mir besser vorstellen, wie die Börse in der Realität abläuft. So kann man mit der ganzen Thematik in Berührung kommen und großzügig spekulieren, ohne sein echtes Vermögen zu verlieren.

Tauscht man sich mit anderen Studienkollegen aus oder fällen Sie ihre Entscheidungen alleine?
Bereits als Schülerin habe ich schon an diversen Planspielen teilgenommen und mich mit meinen Gruppenmitgliedern ausgetauscht. Als Studentin sieht das jedoch anders aus, da man eher auf sich alleine gestellt ist und jedes Seminar aus anderen Menschen mit verschiedenen Studiengängen zusammengesetzt ist.
Mit meinen Studienkollegen habe ich bisher noch nie über das Planspiel gesprochen. Die wissen gar nicht, dass ich daran teilnehme. Dennoch treffe ich meine Entscheidungen nicht alleine, denn mein Lebensgefährte ist sehr daran interessiert und begeistert sich dafür.

SSKA: Ihr Depotwert hat sich um über 9.000 Euro vermehrt! Wie sieht die Zielsetzung zum Spielende aus?
Ich habe mir kein Ziel gesetzt, welches ich erreichen möchte. Das Depot wurde so gestaltet, dass es kurzfristig eine hohe Performance erzielen kann, was allerdings mit einem hohen Risiko verbunden war. Dass das Depot trotz der angespannten politischen und wirtschaftlichen Lage (Russland-Ukraine / IS / wirtschaftliche Stagnation in der EU) so gut lief, ist aufgrund des kurzen Spielzeitraums eher als glücklich zu bezeichnen. Im realen Leben würde ich nicht so agieren, aber dafür gibt es ja das Börsenspiel.


Vielen Dank für das Gespräch!

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