Halbzeit beim Planspiel Börse

Mehr als 138.800 Teilnehmer versuchen dieses Jahr beim Planspiel Börse, ihr virtuelles Startkapital zu erhöhen.
Auch Augsburger Studenten sind wieder mit dabei. Wir haben den zur Halbzeit führenden Studenten, Daniel Hauser, nach seiner Strategie befragt. Aus dem Startkapital von 100.000 Euro hatte er nach fünf Wochen schon einen Depotwert von über 112.000 Euro erwirtschaftet.

Halbzeit_PlanspielBörse

Hallo Herr Hauser, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns ein paar Fragen zu beantworten. Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Halbzeit-Sieg! Woher nehmen Sie die Informationen zur aktuellen Marktsituation?
Hauptsächlich vom Handelsblatt, comdirect News und finanzen.net.

Verfolgen Sie die aktuellen Börsennews regelmäßig?
Ja, schon seit zwei Jahren.

Hätten Sie eine andere Strategie gewählt, wenn es sich um „echtes Geld“ gehandelt hätte?
Ja, ich hätte das Portfolio auf einen längeren Zeithorizont ausgerichtet und breiter diversifiziert, indem ich z.B. auch internationale, defensivere Blue Chips gekauft, einen ETF-Sparplan auf z.B. den Nikkei225 oder Stoxx Europe 600 angelegt und auch einen kleinen Teil in Commodities (z.B. Palladium) investiert hätte. Außerdem hätte ich mit Ausnahme von Airbus keine Midcaps gekauft.

Welches Ziel verfolgen Sie bis zum Spielende?
Eine möglichst gute Performance hinzulegen, indem ich verstärkt in exportorientierte Aktien investiere, die überproportional von einem schwachen Euro profitieren werden hinsichtlich der möglichen ersten Leitzinserhöhung der Fed im Dezember seit der Finanzkrise und eventuell auch eine Ausweitung des aktuell laufenden QE-Programms der EZB.

Wir drücken Ihnen natürlich weiterhin die Daumen. Es bleibt spannend, die ersten drei Plätze wechseln derzeit täglich!

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