Einschulung sollte zugleich Startschuss für finanzielle Zukunftsplanung sein

  • Schulstart kostet Eltern im Schnitt 350 Euro
  • Nicht einmal jeder dritte Bayer spart für Kinder
  • Kunden der Stadtsparkasse Augsburg sparen für den Nachwuchs regelmäßig 65 Euro pro Monat

Am 10. September beginnt für über 2.900 Kinder im Geschäftsgebiet der Stadtsparkasse Augsburg die Schule. Der erste Tag ist für Erstklässler etwas ganz Besonderes. Das gilt gleichermaßen für die Eltern, denn die Einschulung ist eine teure Angelegenheit. Rund 350 Euro kosten durchschnittlich Schultüte, Ranzen sowie Hefte und Bücher. Die Schulzeit ist bekanntermaßen eine Investition in die Zukunft. Für die finanzielle Zukunft ihrer Kinder, Enkel oder Patenkinder sorgen allerdings nur rund 31 Prozent der Bayern vor. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Deka, dem Wertpapierhaus der Sparkassen.

„Die Deutschen knausern nicht, wenn es um ihre Kinder geht“, kommentiert Cornelia Kollmer, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse. Über 600 Euro geben Eltern laut Statistischem Bundesamt jeden Monat pro Kind aus. „Aber die Zukunft wird vernachlässigt. Die Kosten für Ausbildung, Führerschein oder die erste Wohnung werden oft unterschätzt“, fügt Kollmer an. Hier kann es sich lohnen, sich frühzeitig über einen langfristigen Vermögensaufbau Gedanken zu machen.

In Bayern herrscht Nachholbedarf beim Sparen für Kinder

36 Prozent der bayerischen Bevölkerung, die etwas für Kinder beiseitelegen, sparen mehr als 50 Euro im Monat. Mehr als die Hälfte setzen dabei immer noch auf klassische Sparprodukte wie das Sparbuch, Girokonto oder Tagesgeld, obwohl diese seit Jahren nahezu keine Zinsen mehr abwerfen. Immerhin 28 Prozent der Bayern legen auch in Wertpapiere und Fonds an. „Bei uns gewinnt Sparen für Kinder mit Investmentfonds nach und nach an Bedeutung, aber es gibt durchaus einigen Nachholbedarf“, erklärt Cornelia Kollmer. „Wer nicht auf renditeträchtige Anlagemöglichkeiten achtet, wird sich jedoch schwer tun, auch nur die 1.800 Euro für einen Führerschein zusammenzusparen“. Hier sind Wertpapiere wie beispielsweise Aktienfonds gefragt. Da Schwankungen zum Wesen von Aktienmärkten gehören, merkt Kollmer an: „Wie bei der Kindererziehung ist auch bei Wertpapieren Geduld und Konsequenz gefragt. Wichtig ist eine lange und regelmäßige Einzahldauer, dann können auch Kursschwankungen ausgeglichen werden.“ Eine umfassende Beratung sei das A und O, um sich mit Wertpapierfonds wohlzufühlen. Das gilt für die eigenen Anlagen genauso wie für die, die für den Nachwuchs bestimmt sind. Für den gibt es bei der Stadtsparkasse besondere Angebote.

Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov Deutschland GmbH bereitgestellt. An der Befragung vom 05.03. bis 13.03.2019 nahmen 3.039 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18-75).

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