Diversity Tag in der Stadtsparkasse

Mit Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im März 2013 hat sich die Stadtsparkasse Augsburg verpflichtet, „Vielfalt“ aktiv zu leben und für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld zu sorgen.

Das ganze Jahr hindurch zahlen viele Aktivitäten auf die verschiedenen Dimensionen wie Alter, Geschlecht, Herkunft oder Weltanschauung ein. Auch 2018 gibt es rund um den Diversity Tag wieder interessante Aktionen und Angebote, die das Thema „Vielfalt“ in den Vordergrund stellen.

Zum Beispiel werden für Mitarbeiter*innen der Stadtsparkasse diverse „Schnupper-Workshops“ im Bereich Entspannung/Bewegung angeboten, die ihren Ursprung in ganz verschiedenen Ländern haben. Drei davon stellt Ihnen die AOK Bayern heute vor:

Tai-Chi – innere Ausgeglichenheit, Konzentration, Abbau von Spannungen

Das Taijiquan, auch Tai-Chi Chuan, kurz: Tai-Chi oder Schattenboxen genannt, ist eine im Kaiserreich China entwickelte Kampfkunst, die heutzutage von mehreren Millionen Menschen weltweit praktiziert wird und damit zu den am häufigsten ausgeübten Disziplinen der Kampfkunst zählt. In der Volksrepublik China werden einzelne Bewegungsabläufe (sogenannte Formen) aus dem Taijiquan als Volkssport praktiziert. Vor allem in jüngerer Zeit wird dieser Sport damit häufig als System der Bewegungslehre oder der Gymnastik betrachtet, welches der Gesundheit, der Persönlichkeitsentwicklung und der Meditation dienen kann. Der eigentliche Aspekt der Kampfkunst tritt vor diesem Hintergrund immer häufiger zurück und verschwindet bisweilen ganz.

 „Tai“ bedeutet Körper und „Chi“ Lebensenergie, die nach den Vorstellungen der chinesischen Medizin auf unsichtbaren Bahnen („Meridianen“) durch den Körper fließt. Wird diese Lebensenergie blockiert oder geschwächt, entstehen Krankheiten. Ziel ist es, das „Chi“ wieder zu aktivieren.
Tai-Chi ist als Entspannungstechnik inzwischen eine Kombination aus Meditation und asiatischer Kampfkunst und somit mehr als nur eine Entspannungstechnik. Wissenschaftliche Studien an der Universität Hongkong belegen, dass Tai-Chi bei regelmäßigem Üben das Immun- und das Herz- Kreislaufsystem stärkt, den Gleichgewichtssinn verbessert und die Muskulatur im Körper aufbaut.

Yoga – eine Quelle für mehr Gelassenheit

Yoga – früher auch Joga geschrieben – ist eine aus Indien stammende philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen umfasst. Das Wort Yoga stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Vereinigung“ – Vereinigung des Körpers mit dem großen Ganzen, dem Universum. Yoga bringt Körper, Geist und Seele in Einklang.
Yoga ist eine der sechs klassischen Schulen der indischen Philosophie. Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga, mit einer eigenen Philosophie und Praxis. In Europa und Nordamerika wurden bis vor kurzem unter dem Begriff Yoga oft nur körperliche Übungen verstanden – die Asanas oder Yogasanas – und daher mit dem Yogastil „Hatha Yoga“ gleichgesetzt. In Deutschland ist das „Hatha Yoga“ am weitesten verbreitet. Das Ziel ist es das „Ha“ (das Sonnenlicht = nach innen gerichtete Kraft) mit dem „Tha“ (Mondlicht = auseinanderführende Kraft) zu vereinen. Das bedeutet, dass die gegensätzlichen Kräfte, die im Körper wirken, ausgeglichen werden sollen.

Progressive Muskelentspannung – Loslassen und Erfahren 

Diese Entspannungstechnik wurde von einem amerikanischen Arzt namens Edmund Jacobsen ca. um 1930 entwickelt. Die Progressive Muskelentspannung (kurz PME) wird auch Progressive Muskelrelaxation (PMR) oder Tiefenmuskelentspannung genannt.
Grundlage für dieses Entspannungsverfahren sind die Reaktionen im Körper auf Stresssituationen und die anschließende Regeneration. Jacobson stützte sich auf Studien aus der Psychologie und Physiologie, woraus er ein eigenes Verständnis der Körper-Geist-Beziehung und ihrer Rolle für die Gesundheit sowie ein Verfahren zur Stressreduktion entwickelte, das er in seinem 1938 erschienenen Buch „Progressive Relaxation“ beschrieb: durch willentliche und bewusste Anspannen und Entspannen von bestimmten Muskelgruppen wird eine tiefe körperliche Erholung erzielt. Die Konzentration wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschiedlichen Zuständen einhergehen.

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