„Beim Sparen ist der Weg das Ziel.“

Wie geht Sparen richtig? Dazu haben wir anlässlich des Weltspartags am 30. Oktober mit Katja Hübel, Beraterin bei der Stadtsparkasse Augsburg, und Dr. Holger Bahr, Leiter Volkswirtschaft der Deka, gesprochen.

Dr. Holger Bahr, Leiter Volkswirtschaft DekaBank, ©DekaBank

Frau Hübel, kann Sparen Spaß machen?
Ja, selbstverständlich: Wenn man sieht, wie sich der „Spargroschen“ im Laufe der Zeit zu einer stattlichen Summe entwickelt. Zugegeben, „Sparen“ klingt für viele erst einmal wenig verlockend. In der Tat kostet es am Anfang etwas Zeit und Mühe, bis man sich durchgerungen und mit dem Thema beschäftigt hat.

Welche Fragen sollte ich mir stellen?
Im Grunde sind es diese drei: Wofür sollte ich unbedingt sparen? Welchen Betrag muss ich dafür zurücklegen? Wie lange muss ich sparen, um an mein Ziel zu kommen? Die gute Nachricht an dieser Stelle ist, dass wir die Antworten darauf unseren Kunden abnehmen können. Vorausgesetzt, sie nehmen sich etwas Zeit für ein Beratungsgespräch. Auf Basis unseres Sparkassen-Finanzkonzepts können wir dann für jeden Kunden das passende Sparkonzept entwickeln.

Herr Dr. Bahr, Sparen mag Spaß machen, aber macht es angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase auch Sinn, zu sparen?
Ja, ganz eindeutig. Sparen ist elementar für alle, die an morgen und übermorgen denken. Eines der wichtigsten Sparmotive überhaupt ist die Altersvorsorge. Es ist kein Geheimnis, dass die gesetzliche Rente nur für eine Grundversorgung reichen wird. Konkret heißt das, dass davon im besten Fall die Miete und ein Teil der Lebenshaltungskosten bestritten werden kann. Ich habe beim sinnvollen Sparen immer meinen „Wohlruhestand“ vor Augen, also ein finanziell sorgenfreies Leben im Alter.

Wir wissen jetzt, dass Sparen sowohl Spaß als auch Sinn machen kann – aber wie komme ich denn nun zum Ziel?
Bahr: In diesem Fall ist der Weg das Ziel, und dieser Weg heißt Fondssparen mit Aktien. Wer renditeträchtig sparen möchte, kommt an der Anlageklasse Aktien einfach nicht vorbei. Ich nenne Aktien auch gern Produktivgold, denn Anleger beteiligen sich mit einem Aktieninvestment an realen Werten, sprich an einem Unternehmen.

Hübel: Ein Fondssparplan ist vor allem auch bequem. Kunde und Berater legen einmal in einem ausführlichen Gespräch gemeinsam das Sparziel und die Spardauer fest. Auf der Basis kann dann eine Entscheidung fallen, welcher monatliche Betrag in welchen Fonds fließt. Den Rest übernimmt dann ein versierter Fondsmanager. Je länger die Spardauer, desto weniger fallen die Kursschwankungen, die zum Wesen von Kapitalmärkten gehören, ins Gewicht. Ich möchte nicht unter den Teppich kehren, dass eine Anlage in Investmentfonds Kursschwankungen unterliegt, die sich negativ auf den Wert der Anlage auswirken können. Umso wichtiger ist es, sich eingehend beraten zu lassen, um eine geeignete Sparstrategie zu wählen.

Alleinverbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter deka.de erhalten.

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