René Borbonus plaudert über Respekt beim S-PremiumForum in der Stadtsparkasse Augsburg

In Zeiten von Facebook, Twitter & Co. brauchen wir sie dringender denn je: respektvolle Kommunikation! Das meint zumindest René Borbonus, Top-Speaker, Coach und Buchautor.

Jede Menge Tipps, wie das beruflich und privat gelingen kann, erhielten die rund 350 Gäste der Stadtsparkasse Augsburg am Dienstagabend (25. Oktober) in der Hauptstelle.

Das Stadtsparkassen-Triumvirat und der Topspeaker: v. l. Rolf Settelmeier (Vorstandsvorsitzender), Cornelia Kollmer (Vorstandsmitglied), René Borbonus, Dr. Walter Eschle (stv. Vorstandsvorsitzender)

Das Stadtsparkassen-Triumvirat und der Top-Speaker: v. l. Rolf Settelmeier (Vorstandsvorsitzender), Cornelia Kollmer (Vorstandsmitglied), René Borbonus, Dr. Walter Eschle (stv. Vorstandsvorsitzender)

Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Rolf Settelmeier, sprach Dr. Walter Eschle (stv. Vorstandsvorsitzender) bei seiner Einführung den Zusammenhang zwischen respektvoller Kommunikation und der Gesundheit von Menschen an. René Borbonus bestätigte gleich zu Beginn seines Vortrages, dass ein anerkennender und wertschätzender Umgang, denn nichts anderes ist ‚Respekt‘, nachweislich dafür sorgt, dass Menschen gesünder sind — und Unternehmen erfolgreicher.

Ein Synonym für „Respekt“ ist für Borbonus „den Anderen wirklich zu sehen“, abgeleitet aus dem lateinischen „respicere“ (zurückschauen, -blicken). Wir alle sind im Alltag oft respektlos, meistens unbeabsichtigt. Die Sorgen Anderer nicht ernst nehmen, sie bagatellisieren – ein Beispiel von vielen. Respektlosigkeit vermeiden lässt sich hier relativ einfach: Nöte und Ängste bei meinem Gegenüber sehen und dann trösten. Das schafft eine Verbindung und setzt positive Kräfte frei, die angenehm auf alle Beteiligten zurückwirken.

Was gar nicht geht, so der Spezialist für Kommunikation, sind Suggestivfragen. „Damit sollten Sie aufhören“, das riet er seinen Zuhörern. Denn diese sogenannten „unechten Fragen“ fördern ein Klima der Manipulation, eine Vertrauensbasis wird gar nicht erst aufgebaut.

Hilfreich im Alltag und Berufsleben bei Missverständnissen kann der folgende Satz sein: „Da habe ich mich falsch ausgedrückt, ich probiere es nochmal“ anstatt einem: „Da haben Sie mich falsch verstanden“.

Auch wie man in drei Schritten „nein“ sagen kann, und zwar ohne Begründung, erfuhren die interessiert lauschenden Sparkassenkunden.

Letztendlich soll Kommunikation Freude machen, dafür plädierte der „Redner von Beruf“, so Borbonus über sich selber. Mit seinem Fachwissen und Wortwitz, seiner Ausstrahlung und Sachlichkeit war er an diesem Abend die beste Werbung dafür.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.