Fondsmythen – Wir räumen auf mit Vorurteilen, Teil 2

Kennen Sie das?
Sie ärgern sich über die niedrigen Zinsen und wollen Ihr Geld in Bewegung bringen. Schließlich möchten Sie aktiv Vermögen aufbauen. Trotzdem zögern Sie, wenn’s ums Anlegen geht.
Der Grund dafür sind oft Vorurteile und Mythen gegenüber Fondsprodukten.
Höchste Zeit, damit aufzuräumen.

Hier geht es zu Teil 1.

Mythos Nr. 5: Investmentfonds sind hochspekulativ.


Fakt ist: Wertschwankungen wird es immer geben.

Und darum stellen Wertpapiere insbesondere dann ein Wagnis dar, wenn zu kurzfristig gedacht wird. Langfristig hingegen haben etwas Fondssparpläne gute Erfolgsaussichten. Grundregel: Wer breit streut, minimiert Risiken.

 

Mythos Nr. 6: Investmentfonds sind nur was für Reiche.


Ein besonders beliebtes Vorurteil. Dabei können Fondssparer heutzutage mit regelmäßigen Sparbeiträgen bereits ab 25 Euro in viele Investmentfonds und damit in Sachwerte wie etwa Unternehmen oder Immobilien investieren – und so an der Leistungskraft der Wirtschaft teilhaben.

Wer regelmäßig spart, sollte prüfen, ob der Staat oder Arbeitgeber sich am Vermögensaufbau beteiligen. Ideal sind beispielsweise Riester-Sparpläne, bei denen der Staat unter bestimmten Voraussetzungen mit spart. Oder Vermögenswirksame Leistungen, die viele Arbeitgeber ihren Mitarbeitern anbieten.

 

Mythos Nr. 7: Investmentfonds eignen sich nicht für mich, da die Veräußerung kompliziert und langwierig ist.


Sämtliche Wertpapierpublikumsfonds sind bei Bedarf börsentäglich verfügbar.

Einzelne oder alle Wertpapieranteile – sofern es sich nicht um Immobilienfonds handelt – können also börsentäglich verkauft werden. Der Gegenwert wird in der Regel binnen zwei bis drei Börsentage später dem Verrechnungskonto gutgschrieben. Anleger können also quasi wann immer sie möchten an ihr Geld. Gerade für junge Erwachsene ist das ein großer Vorteil, weil sie so flexibel bleiben. Es muss auch nicht gleich alles verkauft werden. Ein weiterer Vorteil bei Fondssparplänen: Einzahlungen können auch ausgesetzt oder verringert werden.

 

Mythos Nr. 8: Investmentfonds bieten keine Rechtssicherheit.


Das Gegenteil ist der Fall, denn Publikumsfonds sind insolvenzgeschützt.

Im Konkursfall der Fondsgesellschaft werden die Vermögensgegenstände des Fonds zumeist als Sondervermögen getrennt und vom Vermögen der Fondsgesellschaft ausgesondert. Bei Insolvent der Fondsgesellschaft fallen die Vermögenswerte daher nicht in die Konkursmasse. Zudem ist die Finanzwirtschaft eine der am stärksten regulierten Branchen. Die Deka ist als fiduziarischer Verwalter dazu verpflichtet, ausschließlich im Namen und Interesse ihrer Anleger zu handeln.

Quelle: DekaBank

Hier geht es weiter zu Teil 3.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.