Eine Reise in die Vergangenheit oder wie werde ich am schnellsten unseren Marktbereichsleiter los

Das Team der Geschäftsstelle Halderstraße war wieder auf Tour! Nach Istanbul, Prag und Wien ging es dieses Jahr in die „ewige Stadt“ Rom! 

Pünktlich um 16:30 Uhr wurden wir von unserem zuverlässigen Flughafentransfer abgeholt und nach einer längeren Wartepause am Flughafen hob unser Flieger gegen 21:20 Uhr ab. Dank des organisierten „Limousine Service Roma*****“ kamen wir schnell und seeeehr bequem in unserem Black Hotel (Via Raffaelo) um 23:45 Uhr an. Der obligatorische Absacker an der Hotelbar musste sein und ein Gute-Nacht-Drink mit Schottenröcken (in Rom fand am Samstag ein Rugby-Länderspiel zwischen Italien und Schottland statt) und leicht angeheiterten Mexikanerinnen hat uns sehr gut auf den folgenden Tag eingestimmt.

Nach einem typisch italienischen Frühstücksbuffet ging es um 08:30 Uhr los. Petrus war uns hold und so konnten wir ohne Schirm aber voller Tatendrang den Marsch zum nächsten Bahnhof antreten.
Der Plan: 48h-Ticket am Automat ziehen und mit dem Zug in das Stadtzentrum fahren…
Die Realität: Der Automat funktionierte leider nicht so wie wir wollten (auch zwei japanische Klosterschwestern scheiterten) und so musste eine Alternative her. Vor dem Bahnhof konnte man mit dem Bus fahren, das Problem, wir wussten nicht mit welchem, wann die Abfahrt war und vor allem, woher nehmen wir die Bustickets? Der Automat dafür war wohl derselbe, das Personal vor Ort verkauft keine Tickets und weiß auch nicht, wer sonst. Der Busfahrer konnte kein Englisch, war aber fantastisch drauf. „Oggi free“ – heute frei, wir durften ausnahmsweise umsonst mitfahren. Unsere erste Station war der Petersdom im Vatikan, der kleinste Staat der Welt und Sitz von Papst Franziskus. Dank eines Extratickets konnten wir der Megaschlange entkommen und durften ohne Anstehen in die Kathedrale. Wow, wie beeindruckend und riesig, Gänsehautfeeling…

Der Petersdom ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Roms.

Das Wichtigste war und es wurde zu unserem Leitsatz: immer schöööööööön zusammen bleiben,  schöööööne Bilder machen und ganz wichtig, Documenti (Tickets aller Art) immer griffbereit.

Extra für die Geschäftsstelle 81!

Dann ging es weiter mit der Buslinie 81 über den Tiber bis zum Piazza Navona von wo wir zu Fuß bis zum Pantheon gelaufen sind. Hier gab es erstmal eine Stärkung, die wohl besten Panini der Stadt im Antica Salumeria (Tipp, wer mehr Zeit hat, hinten im Laden kann man sich eine gemischte Käse- und Schinkenplatte kaufen und ganz gemütlich sitzen).

 

Dank des selbstlosen Einsatzes von Müserref Kiyak und Iveta Grimm konnte ein „Angriff“ von zwei Römern abgewehrt werden.

Unser Weg führte weiter zum Viktor-Emanuels-Denkmal. 
Mit einem Fahrstuhl auf der mittleren Ebene und für 10 Euro Eintritt kamen wir auf eine Aussichtsplattform mit einem atemberaubenden Blick über ganz Rom. Das Forum Romanum lag komplett vor uns und das Colloseum war in Sichtweite.

Das Forum Romanum, das älteste römische Forum, war Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter bis zum Kolosseum, wie bei jeder Sehenswürdigkeit wurden auch hier wieder schööööne Fotos gemacht und schon ging es mit der Metro weiter zur päpstlichen Basilika St. Paul vor den Mauern.

Das Kolosseum: das größte je gebaute Amphitheater der Welt.

Bei nunmehr strahlendem Sonnenschein wirkte der Eingang der Papstbasilika sehr beeindruckend. Im Inneren sieht man ein langes Band von 265 Medaillons mit Porträts der Päpste. Das aktuelle Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche wird angestrahlt.

Einer Legende nach geht die Welt unter, wenn kein Platz mehr für ein weiteres Medaillon vorhanden ist. So hatte man unter Johannes Paul II schnell noch 25 weitere Plätze „angebaut“…

Wieder mit der Metro zurück im Zentrum wurden die spanische Treppe und der Trevi-Brunnen erlaufen. Die Top-Einkaufsstraße durfte auf diesem Weg nicht fehlen.

Nach diesem Power-Programm fuhren wir mit der Straßenbahn nach Trastevere, wo wir leider nur kurz in der ältesten römischen Marienkirche „Santa Maria in Trastevere“ (4. Jhdt.) verweilen konnten, da ein Gottesdienst begann. In dem belebten Szeneviertel Trastevere ging es dann auch zum wohlverdienten Essen. Den Heimweg zu Fuß, mit Bus und Metro verweigerten unsere Füße, sodass wir uns am Piazza Venezia auf die Suche nach zwei Taxis machten. Die erste 6er Gruppe hatte Glück, mit 21 Euro kamen sie schnell und gut ans Hotel und konnten auf direktem Weg, über einen letzten Drink an der Bar, ins Bett fallen. Die zweite Gruppe tat sich etwas schwerer und kam dann wenig später mit einem stolzen Preis von 45 Euro auch heil am Hotel an.

Nächster Tag – Reeeeeeeeegen wohin das Auge sieht. Erstmal frühstücken, Koffer packen, auschecken, warten, schauen, nochmals warten, kurzer Regentanz von Jürgen Finger und Jacqueline Ortolf und et voilà, the sun is shining. Zudem hat sich unser Flughafentransfer von geplant 15:00 Uhr auf 16:00 Uhr verschoben. Also, alles zeitlich im Grünen…

Leider nehmen es die Römer nicht ganz so genau mit der Pünktlichkeit und wir hatten auch keine Ahnung, wann unser Bus kommt. Nach längerem Warten und einer Spontanentscheidung von Jürgen Finger stiegen wir in einen Bus stadtauswärts. Auch ein wichtiges Wort – Via Cornelia! Auf jeden Fall stellte sich im Gespräch mit einem jungen Priester aus Detroit/USA heraus, dass wir auf dem richtigen Weg sind und an die Endhaltestelle der Metro fahren, um von dort wieder stadteinwärts umsteigen zu können. Laut Priester immer sonntags die bessere Variante. Heute wollten wir zum Angelusgebet um 12:00 Uhr auf den Petersplatz.

Was für eine bewegende Atmosphäre: Viele tausende Menschen aus der ganzen Welt strömen dem Zentrum der Christenheit entgegen – und die GS81 mittendrin.

Danach ging es zum wohl besten italienischen Lokal (L’Isola della Pizza). Als Vorspeise war eigentlich nur eine Verköstigung von kleinen italienischen Leckereien (Antipasti) gedacht, aber nach gefühlten zwanzig Schüsseln hatten wir keinen Platz mehr für eine Hauptspeise. Schade, denn hier wurden Nudeln noch selber gemacht und sahen seeeehr lecker aus.

Danach teilten wir uns auf. Eine Gruppe wollte ein bisschen Shoppen und dann über die Engelsburg wieder zurück zum Hotel.

Die Engelsburg (Castel Sant’Angelo) erhebt sich am Ufer des Tiber imposant über der Ewigen Stadt.

Die zweite Gruppe wollte ins Hard Rock Cafe und danach über Piazza del Popolo zurück zum Hotel. Alles lief gut bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir ein Großraumtaxi brauchten. Gruppe 1 (6 Ladies) fuchtelten und gestikulierten wild an der Straße herum und hatten das Glück, dass der Taxifahrer sich überreden ließ, dass alle 6! im normalen Auto mitfahren durften. War das ein Spaß!

Während die Ladies pünktlich am Hotel eintrafen und bereits die Koffer in den Abholtransfer packten, meldeten sich die anderen, dass sie an der nahen Metrostation „Cornelia“ kein Taxi bekommen. Zudem beichtete uns Werner Widmann, dass er nicht wisse, wo sein Flugticket sein könnte. Jürgen Fingers Idee, doch den Flughafentransfer bei den Gestrandeten vorbei zu schicken, war super. Die andere und viel wichtigere Frage an dieser Stelle war nun, wollten wir, dass Werner Widmann wieder mit nach Deutschland fliegt? Unser Motto galt auch jetzt: immer schöööööön zusammen bleiben! Also ging die Suche durch Anne Bürk im Hotel nach dem Ticket auf Hochtouren. Müserref Kiyak versuchte über unser sehr empfehlenswertes Reisebüro eine Lösung zu finden.

Zum Glück waren wir bereits eingecheckt, sodass ein Zweitticket über WhatsApp ausreichte. Das Ende vom Lied: Wir sind alle glücklich (mit Werner Widmann!) und mit sehr vielen wunderbaren Eindrücken zurück in München um 20:20 Uhr gelandet. Ein erneut tolles Wochenende, wir freuen uns schon auf die nächste Reise! 

Text und Fotos: Jacqueline Ortolf 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.