Digitale Transformation – Verschläft der Mittelstand gerade seine Zukunft?

„Mobile Business, Social Media oder Smart Services – digitale Technologien sind längst Bestandteil unseres privaten und geschäftlichen Alltags“, stellte Prof. Dr. Henner Gimpel eingangs seines Vortrags klar.  Er belegte mit zahlreichen Beispielen, wie jeder der Zuhörer im Moment digital „online“ ist. Der Experte der Universität Augsburg begeisterte mit seinem Impulsvortrag die zahlreich erschienen Gäste.

von links: Wolfgang Tinzmann, stv. Vorstandsmitglied Stadtsparkasse, Christoph Berger, Geschäftsführer und Monika Lukatsch, Leiterin Akademie, beide Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum, Prof. Dr. Henner Gimpel, Universität Augsburg, Daniela Werth, BayernLB, Dr. Walter Eschle, stv. Vorstandsvorsitzender, Stadtsparkasse, Jürgen Köhler, Geschäftsführer Sortimo Services & Technology GmbH, Klaus Emler, geschäftsführender Gesellschafter Sortimo Gruppe

Der Weg in die Digitalisierung bedeutet für Unternehmen, sich auf strategischer Ebene mit modernen Märkten, Lebens- und Arbeitswelten auseinanderzusetzen und dadurch eine Transformation zu digitalen Geschäftsmodellen zu vollziehen. Die Bedürfnisse der Kunden beeinflusst hierbei die operativen Geschäftsmodelle eines Unternehmens fundamental und schließt die Mitarbeiter ebenso ein.

Klaus Emler, geschäftsführender Gesellschafter der Sortimo Gruppe, und Jürgen Kohler, Geschäftsführer Sortimo Services & Technology GmbH: „Technik – das ist die eine Seite; die Mitarbeiter und Kunden mit auf die Reise zu nehmen, ist die andere.“ Hier steht der Mensch im Fokus und da ist Fingerspitzengefühl gefordert. Klaus Emler betonte, dass der Weg in die Digitalisierung bei den Mitarbeitern immer auch Angst um ihren Arbeitsplatz schürt. Beide Geschäftsführer stellten die Aktivitäten ihres Unternehmens in beeindruckender Weise vor. Sie verheimlichten auch nicht, dass der zeitliche Rahmen bei manchen Digitalisierungsprojekten viel zu kurz gefasst wird.

Daniela Werth, BayernLB, zeigte den interessierten Zuhörern die Möglichkeiten auf, wie die Hausbank Unternehmen mit Fördermitteln auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten kann.

Welche Hürden zu überwinden sind und was Industrie 4.0 für den Mittelständler bedeutet, das waren Fragen, die Christoph Berger, Geschäftsführer, und Monika Lukatsch, Leiterin Akademie, beide aus dem Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum, beantworteten. Das Kompetenzzentrum begleitet Unternehmen zu optimalen Lösungen und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit.

Dr. Walter Eschle, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, betonte bereits bei der Begrüßung: „Digitalisierung wirkt sich heute auf nahezu jede Branche aus.“ Eine Bank ist mit ganz besonderen Anforderungen konfrontiert. Die Stadtsparkasse Augsburg befindet sich schon seit geraumer Zeit  auf dem Weg in die digitale Transformation. Am Ende der Vorträge konnte er dem Gehörten nur zustimmen. 

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