Die Stadtsparkasse Augsburg gratuliert: Bayerischer Gründerpreis für Hans, Peter und Paul Segmüller

Wieder darf sich die Stadtsparkasse Augsburg über einen Preisträger unter ihren Unternehmenskunden freuen: Donnerstagabend (02.06.2016) wurden auf der Unternehmerkonferenz der bayerischen Sparkassen in Nürnberg die Brüder Hans, Peter und Paul Segmüller mit dem Bayerischen Gründerpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Gründerpreis-2016

So sieht Freude aus (v.l.): Dr. Walter Eschle (stv. Vorstandsvorsitzender Stadtsparkasse Augsburg) und die Preisträger Paul, Peter und Hans Segmüller. (Foto: Brigitte Aiblinger)

Was in diesem Jahr besonders ist: Erstmals erhalten die Auszeichnung gleich drei Herren gemeinsam, die – neben all ihren persönlichen Verdiensten als Unternehmer – mit Blick auf ihr gemeinsames Schaffen gleichermaßen in einem Atemzug zu nennen sind. Die Brüder Segmüller haben sich im Laufe mehrerer Jahrzehnte als große Unternehmerpersönlichkeiten verdient gemacht und den elterlichen Familienbetrieb zu einem der erfolgreichsten Möbelhandelsunternehmen in Deutschland etabliert.

„Heuer wurden drei Menschen mit dem Bayerischen Gründerpreis ausgezeichnet, die mit ihrem Einsatz und ihrer Verantwortungsbereitschaft – ich denke hier z.B. an die Beschäftigungsalternative für Ältere – für Wirtschaft „Made in Bavaria“ stehen, wie nur wenige Andere“, so Dr. Walter Eschle, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Augsburg.

„Es spricht für die Region, dass die Stadtsparkasse dabei zu den wenigen Sparkassen gehört, die schon zum dritten Mal einen Preisträger für das Lebenswerk stellen darf.“

Mit der Produktion hochwertiger Polstermöbel hatte sich der Vater der Brüder, Hans Segmüller sen., ab den 1920er Jahren einen Namen gemacht. Hans, Peter und Paul wuchsen bereits in jungen Jahren in ihre jeweiligen unternehmerischen Aufgaben und führten gemeinsam mit dem Vater die kleine, aber feine Möbelfabrikation im bayerischen Friedberg bei Augsburg fort. Durch den Direktvertrieb der Möbel aus der eigenen Herstellung erkannte man auch das große Potenzial und die Chancen, einen eigenen Möbelhandel aufzubauen. So wurden in der Folge neben den Möbeln der Segmüller Werkstätten weitere Marken und Sortimente vertrieben. Der Bau des ersten großen Einrichtungshauses am Standort Friedberg im Jahr 1980 stellte letztlich den Startschuss der Expansion hin zum heutigen überregionalen Handelsunternehmen dar.

Möbel kaufen soll ein Erlebnis darstellen, das war die Vision hinter dem unternehmerischen Tatendrang. Die Brüder setzten innovative Konzepte für moderne Einrichtungshäuser um, die bis heute in der Branche wegweisend sind. Dabei hat man sich die Verbundenheit zu Bayern immer bewahrt: Die Segmüller Werkstätten produzieren seit ihrer Gründung im Jahr 1925 weiterhin ausschließlich am Standort Friedberg und sind ein Musterbeispiel für die Entwicklung eines regionalen Handwerksbetriebs hin zu einem der erfolgreichsten deutschen Polstermöbelhersteller. Der Stammsitz des Handelsunternehmens ist bis heute der Gründungsort, verwurzelt in der heimatlichen Region.

Heute zählen insgesamt sieben Filialen und fünf Logistikzentren zum Unternehmen, das rund 4.000 Mitarbeiter beschäftigt und zu den Top-Ten des deutschen Möbelhandels zählt.

Das Engagement der Herren Segmüller für die heimische Wirtschaft und Gesellschaft ging und geht dabei weit über den Aufbau des eigenen Unternehmens hinaus: Das wohltätige Wirken sowie die aktive und finanzielle Unterstützung von sozialen und kulturellen Einrichtungen werden als Selbstverständlichkeit betrachtet, um als verantwortungsvolle und heimatverbundene Unternehmer einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.

Unternehmerischen Weitblick haben Hans, Peter und Paul Segmüller auch bei der Regelung ihrer Nachfolge bewiesen: Seit 2012 wird die Hans Segmüller Polstermöbelfabrik GmbH & Co. KG als familiengeführtes Unternehmen, ebenfalls sehr erfolgreich, erneut von drei Söhnen der Brüder geleitet.

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