Bachelorarbeit im Immo-Center der Stadtsparkasse Augsburg

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit war ich in der Immobilienabteilung der Stadtsparkasse Augsburg beschäftigt und berichte in diesem Blogeintrag über meine Erfahrungen.

„Ich in einer Bank arbeiten? Das ist nichts für mich…“

Eigentlich war bereits alles klar: Mit einer Bachelorarbeit an der Uni Augsburg plante ich meinen Bachelor zu vollenden. In einem Ferienjob in einem großen Maschinenbauunternehmen vor meinem letzten Semester ermutigte mich der Personalchef jedoch zu einer Bachelorarbeit in der Praxis, um nützliche praktische Erfahrungen zu sammeln.

Noch ziemlich unschlüssig darüber, meine bisherige Themenauswahl und Planung aufzugeben, machte ich mich auf die Suche nach einer Möglichkeit für eine Praxisarbeit. Dass ich dann letztendlich in einer „Bank“ landen würde, das hätte wirklich niemand gedacht.

 

Stellenausschreibung SSKA

Die Stellenausschreibung

Schließlich entdeckte ich die Ausschreibung der Stadtsparkasse Augsburg. Das Thema klang interessant und auch die Aufgabenstellung war perfekt für die Bachelorarbeit eines Wirtschaftsinformatikers. Ich entschied mich dazu, mich zu bewerben.

 

Es geht los

Und siehe da! Schon nach wenigen Tagen erreichte mich ein konkreter Terminvorschlag der SSKA für ein Bewerbungsgespräch. Im Gespräch selbst erfuhr ich weitere Details über das Projekt, die mich vollends überzeugten. Nach einer Woche erhielt ich auch von der Stadtsparkasse die Zusage und wir konnten loslegen.
Meine Aufgabe war nun zu erarbeiten, wie die Prozesse in der Immo verbessert und durch eine Software automatisiert bzw. unterstützt werden können. Besonders wichtig war dabei der Austausch mit den relevanten Mitarbeitern. Meine durch das verbreitete Klischee der „spießigen Sparkasse“ geprägte Erwartung an das Arbeitsklima hat sich dabei nicht erfüllt. So herrschte ein sehr freundschaftlicher und lockerer Umgangston. Ich fühlte mich sofort gut aufgehoben.

 

Simon_NaegeleSelbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten

Besonders war für mich auch die Möglichkeit meine Arbeitszeit frei einteilen zu können. So konnte ich auch die Vorzüge meines Home-Offices genießen. :-) Generell fand ich es cool, selbstständig in Absprache mit meinem Vorgesetzten Herrn Klein, mein Vorgehen zu planen. Dies gab mir das Bewusstsein auch wirklich selbst verantwortlich für das Gelingen des Projekts zu sein.
In der Endphase wurde es dann aber doch noch ziemlich stressig und ich verbrachte – wie es sich für einen Studenten gehört ;-) – die letzten Nächte mit Koffein gedoped vor meinem Laptop.

 

Weiter zum nächsten Projekt

Ein Highlight waren für mich auch die Festlichkeiten zu denen ich eingeladen war und durch die ich die Mitarbeiter besser kennenlernen konnte. Neben meinem Projekt selbst, war es für mich interessant „hinter die Kulissen“ der SSKA zu blicken. Insbesondere in die Tätigkeiten der Immobilienmakler war neu und aufregend.
Würde ich noch einmal vor der Entscheidung stehen, würde ich es auf jeden Fall wieder machen!

Der Abschied ist mir schwer gefallen…
Doch nun war es für mich an der Zeit Auslandserfahrung zu sammeln: Glücklicherweise hat sich tolle Gelegenheit ergeben. Für ein halbes Jahr habe ich ein Projekt im Oman übernommen.

Viele Grüße aus Muscat bei ca. 45 Grad!

Sascha Nägele

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